Claude CALAME

Schweiz

Direktor für Studien an der EHESS

Brüssel-Tribunal

Claude CALAME ist Studiendirektor an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris. Anschließend lehrte er an den Universitäten von Lausanne, Urbino und Yale. Er ist Historiker und Anthropologe der antiken griechischen Kultur. Er ist sensibel für die neokolonialen Herrschaftsverhältnisse, mit denen die Länder des Nordens die Länder des Südens durch die zwischengeschaltete Globalisierung unterworfen haben, und prangert die sozialen und ökologischen Folgen dieser Herrschaft an. Zunächst in der SOS-Asile-Bewegung in der Schweiz aktiv, setzt er sich als Mitglied der LDH (Sektion EHESS), von ATTAC (Migrationsausschuss) und Ensemble! für die Achtung der individuellen und sozialen Rechte von Migrantinnen und Migranten ein.
Im Januar 2019 prangerte er vor dem Ständigen Völkertribunal für die Rechte von Flüchtlingen in Paris den Tod von Tausenden Migranten im zentralen Mittelmeer an. Gemeinsam mit Alain Fabart leitete er außerdem das Sammelwerk Erzwungene Migration, Diskriminierung und Ausgrenzung. Les enjeux de politiques néocoloniales (Paris, Le Croquant, 2020).

Claude Calame

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